Das Bild ist schwarz-weiß. Ein Mädchen in einem gemusterten Rock steht im Wald und sieht nach oben. Ihre Hand liegt auf ihrer Brust
Gedichte

Verborgene Dunkelheit

Es ist verborgen

Tief in meiner Seele

Wo ich mich des nachts

Alleine quäle

Es lässt mich an allem Zweifeln

Saugt das Leben auf

Glück erscheint nicht existent

Die Fröhlichkeit beschränkt

Ein Teil von mir, den du nicht siehst

Der mich zerfrisst bevor er andren schadet

Mich in tiefer Trauer badet

Existent obwohl du ihn nicht siehst

Es ist der dunkle Teil

Meines sensiblen Geistes

Er bleibt verborgen,

Manchmal gehe ich in ihm verloren

Er frisst mich innerlich auf

Stück für Stück und leise

Nimmt er etwas von mir

Auf ganz subtile Weise

Bringt die negativen Gedanken hervor

Öffnet sein dunkles Tor

In einen tiefen Abgrund

In dem ich mich verlier

Nicht ständig, aber immer wieder

Es kriecht in alle Glieder

Macht sie müde, kraftlos

Und ich fühle mich so machtlos

Ich will erklären, was passiert

Dir sagen, was mich quält

Mir den Schmerz von der Seele schreien

Mich davon befreien

Doch ich bleibe still

Obwohl ich so dringend sprechen will

Kann es nicht genau erklären

Wenn es doch nur Schnitte wären

Ein bisschen Salbe und ein Pflaster

Das Problem sichtbar für jedermann

Eine alltägliche Wunde,

Die man einfach behandeln kann

Doch es ist ein komisches Gewirr

Ein Gefühl in meiner Seele

Ich hoffe auf die Worte, irgendwann

Mit denen ich den Schmerz beschreiben kann

Ich sage, ich fühle mich schlecht

Sage es geht mir nicht gut

Und ich meine genau das:

Eine Dunkelheit, die in mir ruht


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